Kontakt

Stubenrauchstr. 103
12357 Berlin
rudow@kitacheburashka.de
Telefon: 030-27980799

Öffnungszeiten

Montag – Freitag, 8.00 – 18.00 Uhr

Über uns

Im September 2021 eröffnete die Cheburashka gemeinnützige GmbH ihre 10. Kindertagesstätte in Berliner Bezirk Rudow an der Stubenrauchstraße. Es ist ein wunderschönes neues Gebäude, in dem wir das Erdgeschoss nutzen dürfen. Hier befinden sich die gut ausgestatteten Gruppenräume und ein großer Garten, in dem alte Bäume Schatten spenden. Vom Eingangsbereich aus, mit den Garderoben, geht es in den Kleinkindbereich mit zwei Gruppen und in den Elementarbereich mit drei Gruppen. Alles in Allem finden bis zu 60 Kinder ab 1 Jahr bis zum Schuleintritt Platz. Das Besondere an/in unserer Kita ist das theaterpädagogische Konzept. Dafür steht uns ein Theaterraum zur Verfügung mit einer Bühne und technischer Ausstattung. Es ist eine Kooperation mit einer Schauspielschule und deren Besuch in der Kita vorgesehen.
Zwei ausgebildete Theaterpädagoginnen unterstützen die Entwicklung der Kinder in folgenden Lernbereichen: Sprachlicher, sozial-emotionaler, kognitiver, musisch-kreativer und biologisch-vitaler Bereich.
Basierend auf dem „Berliner Bildungsprogramm“ bieten wir Frühförderung der dort genannten pädagogischen Ziele. Der situationsorientierte Ansatz der die jeweils aktuelle Situation der Kinder aufnimmt, bringt ihnen ein hohes Maß an Wertschätzung entgegen. Wir bemühen uns um eine familiäre Atmosphäre, indem wir einen Ort des Vertrauens und der Geborgenheit für unsere Kinder herstellen.

Tagesablauf · daily routine

Seepferdchen 1 – 2 Jahre
Ameisen 1 – 2 Jahre
Zwergenbande 2 – 3 Jahre
Schmetterlinge 3 – 4 Jahre
Regenbogenfische 4 – 6 Jahre

08:00 Empfang der Kinder
08:30 – 09:00 Frühstück
09:00 – 9:30 Morgenkreis
09:30 – 10:45 Freispiel, Aufenthalt im Freien-Garten-Spaziergänge
11:15 – 12:30 Mittagessen in Etappen von Klein zu Groß
Seepferdchen 11:00 – 11:30
Ameisen 11:00 – 11:30
Zwergenbande 11:30 – 12:00
Schmetterlinge 12:00 – 12:30
Regenbogenfische 12:00 – 12:30
12:00 – 14:00 Mittagsruhe
14:30 – 15:00 Vesper
15:00 Nachmittagszeit Malen, Basteln, Gesellschaftsspiele, Vorschulförderung, Freispiel drinnen und draußen
ab 16:00 Spätdienst
18:00 Kita

Schließzeiten · closing

24. – 31.12.21
Weihnachten · Christmas
7.3.22
Brückentag zum 8.3. Frauentag · woman's Day
27.5.22
Brückentag Himmelfahrt · bridge day, Ascension day
11. – 14.4.22
Osterferien · Easter holiday
11.7. – 29.7.22
Sommerferien · summer closing time
27. – 30.12.22
Weihnachten · Christmas
Sommerferien-Betreuung
Die Sommerbetreuung findet 2022 in den Kitas Prenzlauer Berg (Bernhard-Lichtenberg-Str. 9) und Musik-Kita adagio (Forststraße 2-4) statt – Anmeldung bis zum 31.03.2022 SPÄTESTENS.
summer holiday care
Summer care 2022 will take place in two day care centres (Kita Prenzlauer Berg, Bernhard-Lichtenberg-Str.9, and Music-Kita adagio, Forststraße 2-4) – LATEST registration by 31.03.2022.
  • Jedes Kind ist von Geburt an ein vollwertiger Mensch.
    Es hat seine persönliche Art, zu sehen, zu fühlen, zu denken und sich zu äußern.
  • Das Kind ist aktiver Konstrukteur seines Wissens.
    Es ist motiviert, kreativ, konzentriert und ausdauernd, wenn es selbst handeln, denken und experimentieren darf. Es nimmt nicht nur durch Belehrung Wissen auf. Es lernt nachhaltig, wenn es Erfahrungen selber machen darf.
  • 
Das Kind ist Forscher und Entdecker.
    Es erkundet eigenaktiv; aber auch mit anderen Kindern und Erwachsenen sich selbst und die Welt. Es eignet sich dabei Wissen an und ist bei seinen Aktivitäten „Erfinder, Künstler, Handwerker und Philosoph“ zugleich.
  • Das Kind kann sich auf vielfältige Art und Weise ausdrücken.
    Es hat »100 Sprachen«. Es drückt sich über Gestik, Mimik, Spiele, Tanz, Musik, Worte, künstlerische Werke (Bilder), Bewegung und vieles mehr aus. Es ist reich an Ideen und Einfällen.
  • Kinder begegnen uns mit der ihnen eigenen Persönlichkeit auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Dabei sind sie offen für alles, was auf sie zukommt. Sie sind neugierig, experimentierfreudig und lernbegierig.
  • Kinder fordern von uns Erwachsenen das ein, was sie im Moment brauchen und zwar ehrlich und direkt.
  • Der Motor für ihr Handeln sind ihr Gefühl und ihre Intuition. Kinder sind nicht so verstandsorientiert wie Erwachsene. Sie denken, entscheiden und handeln selten vorausschauend. Daher können sie noch nicht die volle Verantwortung für ihr Handeln tragen. Außerdem besitzen Kinder noch nicht den Erfahrungsschatz, um ihre Stärken und Schwächen präzise einschätzen zu können.
  • Kinder haben keine festen Normen verinnerlicht. Sie erproben und stellen Regeln und Grenzen in Frage.
    Aus diesem Grund brauchen sie von uns Erwachsenen Unterstützung und Hilfe zur Orientierung und eine angemessene Förderung.
  • Kinder sind von Natur aus positive Wesen, die sich spontan, unbefangen und vertrauensvoll auf eine Beziehung mit uns Erwachsenen einlassen. Sie sind leicht beeinflussbar und durch ihre große Offenheit leicht verletzbar.
  • Auf ihrem kurvenreichen Entwicklungsweg (physisch, emotional, kognitiv) sind sie von uns als Beziehungspartner abhängig und brauchen Schutz. Sie benötigen sowohl Freiräume als auch Grenzen, um den Weg einer positiven Entwicklung zu gehen.

Durch das Grundgesetz, das Kinder- und Jugendhilfegesetz und das UNO-Abkommen über die Rechte des Kindes werden den Kindern Rechte zugesichert. Wir sehen es als unsere Pflicht, auf diese Rechte der Kinder zu achten und auf mögliche Rechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Des Weiteren ist es unser Bestreben, den für uns aus diesen Rechten der Kinder entstehenden Pflichten gerecht zu werden.

Um dem pädagogischen Konzept gerecht zu werden, haben unsere Kinder folgende Rechte:

  • Jedes Kind hat ein Recht darauf, so akzeptiert zu werden, wie es ist.
    Unsere Kindertagesstätte bietet vielseitige Förderangebote für alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und dem Stand ihrer Entwicklung.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf einen individuellen Entwicklungsprozess und sein eigenes Tempo. Dies fordert uns dazu auf, jedes Kind in seiner Einmaligkeit zu sehen und nicht im Vergleich mit anderen Kindern zu bewerten. Unsere Kindertagestätte bietet die Möglichkeit der individuellen Entwicklung und Förderung von normal durchschnittlichen bis zu hochbegabten Kindern.
  • Jedes Kind mit besonderen Begabungen und hohen kognitiven Fähigkeiten, genauso wie ein solches mit erheblichen Lernschwierigkeiten, hat einen Anspruch auf besondere Förderung (§4 Abs.3, Satz1 SchulG).
    Die Aufgabe der Erzieher ist es, diese Fähigkeiten rechtzeitig zu erkennen und in individueller Weise zu fördern. In unserer Kindertagestätte werden nicht nur alle „durchschnittlichen“ Kinder gefördert, sondern auch die kognitiv hochbegabten Kinder berücksichtigt. Diese Kinder bekommen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auszuleben und ihr Potential durch speziell angepasste Förderpläne (ggf. in Kooperation mit Fachpersonal) entfalten zu können.
  • Jedes Kind hat ein Recht, aus eigenen Erfahrungen zu lernen und dabei auch Fehler zu machen. Dafür müssen wir Erwachsene für die Kinder Freiräume schaffen, in denen sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen können und in denen sie experimentieren und forschen können.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf ein gewaltfreies Leben. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder vor Aggressionen, Gewalt und Grenzüberschreitungen jeglicher Art zu schützen. Dazu zählen sowohl verbale, physische und psychische Gewalt als auch Vernachlässigung und die damit einhergehende Kindeswohlgefährdung.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf aktive, positive Wärme und Zuwendung.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf partnerschaftliche Beziehungen zu Erwachsenen.
    Die Kinder müssen uns Erwachsene als zuverlässige, verstehende und einfühlsame Bezugspersonen erleben, die ihnen die Sicherheit geben, sich mit uns auf einer gleichwertigen Ebene auseinander setzen zu dürfen.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf ausreichend Zeit zum Spielen und darauf, sich seine Spielgefährten selbst aussuchen zu dürfen; auf Gemeinschaft und Solidarität in der Gruppe.
  • Jedes Kind hat ein Recht, zu forschen und zu experimentieren.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf eine gestaltbare Umgebung, auf überschaubare, nach kindlichen Bedürfnissen geordnete Räumlichkeiten.
  • Jedes Kind hat ein Recht, vielfältige Erfahrungen zu machen.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf Ruhe und Rückzug. Die Erwachsenen müssen akzeptieren, wenn die Kinder sich von uns oder von anderen Kindern abgrenzen, und müssen Sorge dafür tragen, dass die Kinder sich entspannen und zur Ruhe kommen können.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf eine gesunde Ernährung. Wir tragen Sorge für eine angenehme entspannte Atmosphäre beim Essen. Wir ermöglichen den Kindern, zu essen und zu trinken, wenn sie Hunger oder Durst haben. Wir thematisieren mit den Kindern und deren Eltern, was gesunde Ernährung heißen kann.
  • Jedes Kind hat ein Recht auf seine Krankheit. Krankheit bedeutet ein Ungleichgewicht zwischen seelischem und körperlichem Wohlbefinden. Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen und somit gesund zu werden, ist es für Kinder wichtig, in Ruhe krank sein zu dürfen, in dieser Zeit zu Hause bleiben zu können und andere Kinder vor der Ansteckungsgefahr zu schützen.
Ziele pädagogischer Arbeit

Das Theaterspiel und -erleben ist vielfältig und für Kinder in der Kita etwas Besonderes. Wegen seiner unmittelbaren und lebendigen Darstellung ist es heute aus der pädagogischen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Das oberste Ziel einer Kita mit einem theater-pädagogischen Ansatz ist die Freude am Spiel.

Dazu kommen folgende pädagogische Ziele:

1. Sprachlicher Bereich
  • Förderung der verbalen und nonverbalen Sprache
  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Ausbau der Ausdrucksmöglichkeiten
2. Sozialer Bereich
  • Förderung des Empathievermögens
  • Erfahren verschiedener Sichtweisen
  • Rücksichtnahme
3. Kognitiver Bereich
  • Förderung der Merkfähigkeit und Gedächtnis
  • Förderung des ganzheitlichen Denkens
  • Förderung der Konzentration und Ausdauer
4. Musisch-kreativer Bereich
  • Förderung der kreativen Ausdruckmöglichkeiten
  • Förderung der Fantasie
  • Umgang und Kennenlernen unterschiedlicher Materialien
5. Biologisch-vitaler Bereich verbunden mit Yoga-Angebot
  • Förderung der Bewegungsfreude
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Stärkung der Körperwahrnehmung und Körperhaltung
6. Emotionaler Bereich
  • Entwicklung der Ich-Kompetenz
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Entscheidungsfähigkeit

Wir begleiten die Kinder aktiv in ihrer Entwicklung und unterstützen insbesondere ihre Bestrebungen nach Tätigsein, Selbstständigkeit, zunehmender Unabhängigkeit; wir fördern Initiative, Kreativität, Phantasie, Emotionalität, Vertrauen und Selbstvertrauen, die Fähigkeit zu kommunizieren und zu kooperieren, das Streben nach Autonomie und das Akzeptieren notwendiger Grenzen im Zusammenleben in einer Gruppe, das Erkennen von Folgen eigener Handlungen, das Akzeptieren von Bedürfnissen anderer und die Entwicklung von Verständnis für andere.

ist ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Warum das Theater?

  • Das Theaterspiel:
  • hilft, sprachliche Kräfte zu entfalten;
  • schult aktives Zuhören;
  • misst nonverbaler Sprache eine besondere Bedeutung bei;
  • verknüpft Sprache und Motorik;
  • unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes;
  • fördert Gruppenprozesse;
  • ermutigt.

Was wird durch Theater- und Schauspiel-Pädagogik gefördert:

1. Sprachlicher Bereich:
Förderung der verbalen und nonverbalen Sprache
Erweiterung des Wortschatzes
Ausbau der Ausdrucksmöglichkeiten
2. Sozialer Bereich:
Förderung des Empathievermögens
Erfahren verschiedener Sichtweisen
Rücksichtnahme
3. Kognitiver Bereich:
Förderung der Merkfähigkeit
Förderung des ganzheitlichen Denkens
Förderung der Konzentration und Ausdauer
4. Musisch-kreativer Bereich:
Förderung der kreativen Ausdrucksmöglichkeiten
Förderung der Fantasie
Umgang und Kennenlernen unterschiedlicher Materialien
5. Biologisch-vitaler Bereich:
Förderung der Bewegungsfreude
Förderung der Grob- und Feinmotorik
Stärkung der Körperwahrnehmung
6. Emotionaler Bereich:
Entwicklung der Ich-Kompetenz
Stärkung des Selbstbewusstseins
Entscheidungsfähigkeit

Unsere Projektarbeit verbunden mit Kinderliteratur und Theater:

  • Angebunden an Märchen und/oder Alltagssituationen der Kinder
  • Wechsel der durchzuführenden Projektthemen aller zwei bis drei Monate

Ergebnisorientierte Zielsetzung:

  • Rollenspiele
  • Theateraufführungen
  • Filmproduktion (Kurzfilme)
  • theaterpädagogische Morgenkreise

Umsetzung/Methoden:

  • Bilderbuchbetrachtung zu einem Märchen
  • Vorlesen von Märchen
  • Vermittlung der Biographie verschiedenster Märchenautoren
  • Malen zu Märchen
  • Durchführung von Kreativarbeiten zu Märchen
  • Musikalische Früherziehung orientiert an Märchen (laufendes Projekt)
  • Bewegungsspiele
  • Rollenspiele mit und ohne Verwendung von Handpuppen
  • Darstellung eines Theaterstückes zu einem Märchen

Jedes vermittelte Märchen und das daraus entstehende Großprojekt wird mit einem individuellen Theaterstück beendet.

Welche Kompetenzen werden dabei hauptsächlich gefördert?

  • Sachkompetenz (Theaterverständnis)
  • Gestaltungskompetenz (Theatergestaltung)
  • Sozialkompetenz (gemeinsame Entwicklung/Umsetzung von Projekten)
  • Sprachkompetenz (freies Sprechen/sprachlicher Ausdruck)
  • Kommunikative Kompetenz (Reflexion des Theaters)
  • Soziokulturelle Kompetenz (Teilhabe am Theater)
  • Problemlösekompetenz (systematische Auseinandersetzung und Überwindung von Problemen)
  • Medienkompetenz (Filmproduktion)
  • Sozial-emotionale Kompetenz (Gefühle erkennen und benennen können)
  • Wahrnehmungskompetenz (Wahrnehmung/Entwicklung neuer Perspektiven)
  • Qualitätskompetenz (Eigene Stärken und Grenzen entdecken)
  • Bausteine des theater-pädagogischen Ansatzes:
  1. Sprechtheater
  2. Figurentheater/Erzähltheater
  3. Musikalische Früherziehung
  4. Theater trifft Yogamotorik
  5. Kreativtheater
  6. Künstlerisches Gestalten
Warum so viel Theater?

Na ganz einfach, weil es besonders und vielfältig ist! Statt dem ständigen Medienkonsum ausgesetzt und nur der Zuschauer zu sein, nehmen die Kinder eine hinzukommende neue Rolle ein, nämlich die des Darstellers. Sie erleben Theater mit allen Sinnen und können intensive Erfahrungen machen, bei denen sie lernen sich und ihre Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen. Sie lernen durch das Theater zusätzliche Ausdrucks- und Kommunikationsformen, welche sich besonders bereichernd auf die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder auswirkt. Mit theaterpädagogischen Förderangeboten werden die Kinder in verschiedenen Bereichen gleichzeitig spielerisch mit Spaß am Theaterspiel und -erleben gezielt gefördert.
In unserer Kita bieten wir feste theaterpädagogische Förderangebote an, die den Kindern in erster Linie Spaß am Lernen bringen sollen und zudem sicherstellen, dass Ihre Kinder eine hervorragende Vermittlung des themenbezogenen Wissens sowie eine optimale Vorbereitung auf die Schule erhalten. Jede pädagogische Fachkraft sorgt mit ihrem speziellen Fachwissen in ihrem Gebiet in allen Altersbereichen durch aufeinander abgestimmte Förderangebote für eine optimale Begleitung und Bildung Ihrer Kinder.

Schauspiel/Rollenspiel

Das klassischste Rollenspiel ist wohl „Mutter, Vater, Kind“. In Rollenspielen werden meist Situationen aus dem Alltagsleben oder Szenen aus Büchern oder Filmen nachgespielt, ergänzt oder „umgeschrieben“.
Ihre Kinder lernen mehr über ihre Gefühle und wie man diese am besten zum Ausdruckt bringt. Sie nehmen verschiedene Sichtweisen ein und lernen, die Welt auch „mit anderen Augen“ zu sehen und sich in andere hineinzuversetzen. Zudem werden in Rollenspielen Geschehnisse verarbeitet und Sozialverhalten geübt. Man muss miteinander kommunizieren, um sich auf eine Rollenverteilung und Handlung zu einigen. Im Rollenspiel üben Kinder zudem ihre Sprach- und Ausdrucksfähigkeit. Sie lernen neue Wörter kennen und lernen, sich immer besser auszudrücken und andere zu verstehen.
Altersklasse: 3 – 6 Jahre

Bühnenbild/künstlerisches Gestalten

Neben den Akteuren die Kostüme anhaben und ihren Text sprechen ist ein ebenfalls sehr wichtiger Teil eines Stückes das Bühnenbild. Dieses hilft sowohl dem Publikum als auch den Schauspielern das Stück in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. Das Bühnenbild kann aus allen möglichen Materialien bestehen: Pappe, Papier, Holz, Styropor oder ähnliches. Alles Materialien mit denen Kinder auch arbeiten können. So ist das gemeinsame Erarbeiten eines zum Stück passenden Bühnenbildes möglich. Die Kinder können sich hier kreativ entfalten, lernen den Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen und haben zum Schluss ein sichtbares Ergebnis. All dies fördert aktiv sowohl die Kompetenz des Bildnerischen Gestaltens und die Motorik als auch die Sozialkompetenz.
Altersklasse: 4 – 6 Jahre

Kostümgestaltung/Maske

Wenn Kinder in Verkleidungen schlüpfen, schaffen sie sich damit eine eigene Welt, in der sie sich mit Fähigkeiten und Eigenschaften ausprobieren können, die ihnen gerade wichtig sind. Sie können dadurch Neues erleben und austesten. Vor allem aber lernen sie, sich in andere hineinzuversetzen und trainieren damit ihr Einfühlungsvermögen.
Auch das Erarbeiten und Erschaffen von und mit den Kindern ist möglich. Man braucht nicht immer Nadel und Faden um ein Kostüm zusammenzuhalten, es reichen auch viel simplere Dinge aus, wie zum Beispiel Textilkleber den die Kinder auch ohne Probleme benutzten können. Zudem gehören auch Kleinigkeiten wie Accessoires zu einem Kostüm und diese sind in den meisten Fällen einfach und gut mit Kindern herzustellen. Durch das eigenständige Erschaffen eines Kostüms ist das Tragegefühl nochmal ein komplett anderes und die Kinder wissen es viel mehr zu schätzen.
Vom Planen, Material suchen bis hin zum Erstellen werden viele Kompetenzen wie zum Beispiel die Selbstwirksamkeit, Ich-Kompetenz und Ausdauer gefördert.
Altersklasse: 4 – 6 Jahre

Filmproduktion

Neben dem klassischen Aufführen eines Theaterstückes auf der Bühne, gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit das Schauspiel an verschiedensten Orten zu filmen und so einen Film zu produzieren.
Einen Film zu drehen, eröffnet neue Möglichkeiten und Perspektiven für die Kinder in welcher Art sie Theater spielen und erleben. So müssen sie sich auf der Bühne in eine bestimmte Umgebung denken, denn beim Film können sie wirklich in der Umgebung sein und dort schauspielern. Die Kinder lernen, wie man mit einer Kamera filmt und wie man einen Film in der Postproduktion schneidet und nachbearbeitet.
Zudem eröffnet es den Kindern eine weitere Art der Selbstreflektion, da sie sich selbst in den Filmen sehen und bewerten können. Dies kann sehr motivierend wirken, um das eigene Schauspiel zu verbessern.
Altersklasse: 5 – 6 Jahre

Kamishibai (Erzähltheater)

Das Kamishibai ist ein Erzähltheater bei dem die Bilder von den Kindern während der Geschichte, die von einer pädagogischen Fachkraft erzählt wird im Rahmen betrachtet werden.  Die Aufmerksamkeit der zuschauenden und zuhörenden Kinder wird so auf den bildlich dargestellten Kern der gesprochenen Worte gelenkt.
Die Kinder werden so in ihrer Sprache, dem freien mündlichen Erzählen und ihrer Fantasie bzw. ihrem Vorstellungsvermögen gefördert.
Altersklasse: 1 – 6 Jahre

Schattentheater

Das Schattentheater ist ein Theater, welches das Verhalten von Licht und Schatten veranschaulicht und zum Experimentieren mit Selbigem einlädt. Die Kinder können aus der kunterbunten, reizüberfluteten Welt entführt werden in eine Traumwelt und sich voll und ganz auf die Figuren konzentrieren.
Die reduzierten Figuren und Kulissen fordern die Vorstellungskraft der Kinder heraus und laden ihre Fantasie ein die Geschichten weiter auszuschmücken.
Altersklasse: 1 – 6 Jahre

Erzähl-/Themenkiste

Diverse Kisten und Kartons üben schon alleine einen gewissen Reiz auf Kinder aus und wecken ihre Neugier, was sich darin wohl verstecken mag. Was kommt daraus zum Vorschein? In einer Erzähl-/Themenkiste können rätselhafte, geheimnisvolle oder märchenhafte Gegenstände, Figuren oder Bilder verborgen sein oder auch veranschaulichende Gegenstände, wie z.B. der Lebenszyklus eines Tieres, der den Kindern in einer Geschichte spielerisch vermittelt wird.
Die Erzähl-/Themenkisten unterstützen vor allem die Sprachförderung und die Erweiterung des Wortschatzes und helfen Kindern die Welt zu verstehen, lassen sie träumen und eintauchen in die Welt der Märchen.
Altersklasse: 1- 6 Jahre

Erzählstab

Der Erzählstab wird in einer Gruppe von Kindern eingesetzt. Das erste Kind fängt an den Anfang einer Geschichte zu erzählen, welche frei erfunden wird. Nach 1 Minute Sprechzeit, welche durch eine Sanduhr visuell ermittelt wird, wird der Stab an das nächste Kind weiter gereicht, welches wiederum 1 Minute die Geschichte frei erfunden weitererzählt. So geht der Erzählstab reihum.
Die Kinder werden dabei besonders in ihrer Fantasie, ihrem Vorstellungsvermögen und dem freien Sprechen gefördert.
Altersklasse: 3 – 6 Jahre

Gefühlsmonster und Handpuppe Wichtelzwerg als tägliches Theaterritual im Morgenkreis

Die Gefühlsmonster-Karten im täglichen Morgenkreis bieten ein tägliches Ritual, bei welchem sich die Kinder in ihrer momentanen Gefühlslage mitteilen können. Die Karten werden in Kreisform in die Morgenkreismitte gelegt, sodass jedes Kind sie gut sehen kann. Anschließend darf jedes Kind reihum in die Kreismitte gehen und sein persönliches Gefühlsmonster auswählen und der Gruppe mitteilen, wie es ihm an diesem Tag geht. Jedes Monster drückt ein anderes Gefühl bildlich aus. Die Kinder lernen so besser über ihre Gefühle zu sprechen und erfahren das Mitgefühl der anderen Kinder aus ihrer Gruppe, sollte es ihnen einmal nicht gut gehen.
Die Handpuppe „Wichtelzwerg Klitzeklein“ als tägliches Theaterritual dient als Medium für Ankündigungen bzw. Gesprächsrunden. Durch die Puppe wird den Kindern zum einen der tägliche Ablauf aber auch bestimmte Themen im Morgenkreis vermittelt. Sie dient zusätzlich als Maskottchen der Gruppe. Die Kinder werden dadurch häufiger zum Sprechen angeregt und verlieren oft schneller ihre Scheu sich mitzuteilen.
Altersklasse: 1 – 6 Jahre

Story Cubes (Geschichtenwürfel)

Die Story Cubes sind bebilderte Würfel, mit denen die Kinder sich fantasiereiche Geschichten erwürfeln und erzählen können. Sie werden meist in einer Gruppe eingesetzt, können aber auch in einer Einzelbetreuung eingebracht werden.
Die Fantasie der Kinder wird angeregt und ihre Lust am Geschichten erzählen wird geweckt. Diese Würfel eignen sich besonders für die Wortschatzerweiterung, Konzentrationsförderung und Sprachförderung im Vorschulbereich als vorbereitende Maßnahme auf die Schule.
Altersklasse: 4 – 6 Jahre

Puppentheater/Puppenbau

Puppen haben in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen eine magische Ausstrahlung auf Kinder, was in erster Linie daran liegt, dass sie ein Abbild des Menschen sind. Beim Puppenspiel kann viel an Persönlichkeit, Charakter und Verhaltensweisen hineingedacht werden. Puppen sind wie Menschen – aber auch so, wie wir diesen Menschen in diesem Moment gerne hätten. Puppen widersprechen uns nie, sie müssen das sein, was wir wollen.
Puppen können Diskussionen leiten, einen Streit schlichten, die eigene Meinung deutlich machen, neue Erfahrungen wagen, Fragen stellen, schüchtern sein, vorlaut und frech sein, trösten, zum Lachen bringen, mit uns weinen, mutig sein, ängstlich sein, stark sein, schwach sein, klug sein, dumm sein, lieb sein oder böse sein – ganz nach Bedarf. Das bedeutet, Puppen können und dürfen alles, was ein normaler Mensch nicht kann und darf.
Puppen können die unterschiedlichsten Funktionen übernehmen. Sie können sein:

  • Projektionspuppen, d.h. Figuren, in die das Kind schützende Eigenschaften projiziert
  • Substitutionspuppen, d.h. Figuren, die für etwas oder jemand anderen aus dem Leben des Kindes stehen
  • Aggressionspuppen, d.h. Figuren, die ihre Aggressionen frei und ungestraft äußern dürfen, weil sie von Natur aus böse sind (Hexe, Teufel, Räuber…)
  • Identifikationspuppen, d.h. all jene Figuren, mit denen das Kind sich selbst identifiziert Ihre Kinder werden in ihrer Sprache und Selbstwirksamkeit gefördert und lernen den Umgang mit eigenen sowie fremden Gefühlen.

Altersklasse: 3 – 6 Jahre

Yoga-Motorische Angebote/ Bewegungsgeschichten

Yogamotorische Angebote dienen der Bewegung und Entspannung. Diese werden im Theater meist wechselhaft eingebaut, z.B. in Form von Stilleübungen (z.B. Mandalas legen, Traumreisen…) oder Geschichten, die durch dekorative Elemente in der Kreismitte zum Leben erweckt werden bzw. die Kinder aktiv zum Mitmachen animieren (ein Bild entstehen lassen mit verschiedensten Materialien), aber auch Rhythmusgeschichten mit Instrumenten, bei denen die Kinder mit Klängen und Rhythmen experimentieren können.
Diese Angebote fördern die Sprache ihrer Kinder, animieren zu Bewegungs- und Ausdrucksübungen, bei denen die Kinder experimentieren (Takt, Klang, Schnelligkeit, Lautstärke…) und sich dazu ausdrucksvoll im Takt bzw. zum Klang bewegen können. Hierbei wird die auditive Wahrnehmung (Hören) der Kinder besonders gefördert. Außerdem wird die Grob- und Feinmotorik in ihren Bewegungsabläufen geschult. Die Kinder erleben Sinneserfahrungen mit all ihren Sinnen, stärken ihren Gleichgewichtssinn, ihre Körperwahrnehmung, Ausdauer und vieles mehr.
Bewegungsgeschichten beginnen im Gruppenraum und auf einmal können wir jeden Ort besichtigen.
Eine Fahrt zum Strand oder doch in die Berge, vielleicht sind wir sogar kleine Vögel und sehen alles von Oben.

Viele aufeinanderfolgende Bewegungsabläufe in Bewegungsgeschichten fördern die Konzentration. Die Kinder können sich in verschiedene Geschichten hineinversetzen. Somit werden hierbei die Vorstellungskraft und Kreativität besonders gefördert. Durch Bewegungsgeschichten lernen Kinder auch für weiterführende Theater- und Schauspielangebote, somit bleibt eine längere Aufmerksamkeitsspanne während einzelnen Angeboten bestehen.
Altersklasse: 1 – 6 Jahre

  • Berliner Bildungsprogramm
  • Integration
  • Spielplatz im Innenhof
  • Vorschulförderung
Übergang von Kindertagesstätte zur Grundschule
  • Von einem erfolgreichen Übergang in die Schule wird gesprochen, wenn das Kind sich emotional, psychisch und intellektuell angemessen in der Schule präsentiert; das heißt, dass es sich in der Schule wohl fühlt, die gestellten Anforderungen bewältigt und die Bildungsangebote dort für sich optimal nutzt. Das kann man nur in dem Fall erreichen, wenn das Kind auf diesen Übergang kontinuierlich und gezielt vorbereitet wird.
  • Bildung im Kindergarten ist ganzheitliche Bildung und ausdrücklich etwas anderes als schulische Bildung. Sie soll nicht in erster Linie Wissen vermitteln, sondern Grundkompetenzen, sie soll die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder unterstützen, ihre Lust am Lernen fördern und die Fähigkeit, selbst Neues zu entdecken.
  • Die Kinder sollen Kreativität, Sozialverhalten und die Fähigkeit zur Konfliktlösung entwickeln, ihre Sprach- und Sprechfähigkeiten steigern und den Umgang mit Medien erlernen.
  • Dazu brauchen Kinder im Kindergartenalter andere Angebote und Rahmenbedingungen als Schulkinder.
    Der ganze Tagesablauf und die Förderangebote unserer Kindertagesstätte, die vor allem auf der Motivation und den Interessen der Kinder beruhen, müssen einen fließenden Übergang zur Grundschule ermöglichen.
  • Ein ausgewogenes Verhältnis von gelenkten und spontanen Lernsituationen wird dem Wesen der Kinder gerecht. Es ermöglicht die Erweiterung der Erfahrungswelt der Kinder durch die Vermittlung von Wissen, lässt aber auch einen breiten Freiraum für eigene Phantasien und Aktivitäten.

Die Inhalte sind in Arbeit. Wir bitten um Geduld.

Doreen Engel

Leiterin
staatlich anerkannte Erzieherin
Sprachfachkraft für Kinder von 0 – 3 Jahren

Janny Legat

Stellvertretende Kitaleitung
staatlich anerkannte Erzieherin
ausgebildete Anleiterin

  • 6 Erzieher*innen
  • 2 Erzieher* innen und Facherzieher für Integration
  • 3 Erzieher*innen in Ausbildung
  • 2 Erzieher*innen in Ausbildung mit der Zusatzqualifikation zur Theater- und Schauspielpädagogik

Unser Mittagessen wird geliefert von dem Catering Löwenzahn www.loewenzahn-gmbh.de

Das Theaterspiel und-erleben ist vielfältig und für Kinder in der Kita etwas Besonderes. Wegen seiner unmittelbaren und lebendigen Darstellung ist es heute aus der pädagogischen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Das oberste Ziel einer Kita mit einem theater-pädagogischen Ansatz ist die Freude am Spiel.

Dazu kommen folgende pädagogische Ziele:

1. Sprachlicher Bereich

  • Förderung der verbalen und nonverbalen Sprache
  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Ausbau der Ausdrucksmöglichkeiten

2. Sozialer Bereich

  • Förderung des Empathievermögens
  • Erfahren verschiedener Sichtweisen
  • Rücksichtnahme

3. Kognitiver Bereich

  • Förderung der Merkfähigkeit und Gedächtnis
  • Förderung des ganzheitlichen Denkens
  • Förderung der Konzentration und Ausdauer

4. Musisch-kreativer Bereich

  • Förderung der kreativen Ausdruckmöglichkeiten
  • Förderung der Fantasie
  • Umgang und Kennenlernen unterschiedlicher Materialien

5. Biologisch-vitaler Bereich verbunden mit Yoga-Angebot

  • Förderung der Bewegungsfreude
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Stärkung der Körperwahrnehmung und Körperhaltung

6. Emotionaler Bereich

  • Entwicklung der Ich-Kompetenz
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Entscheidungsfähigkeit

Wir begleiten die Kinder aktiv in ihrer Entwicklung und unterstützen insbesondere ihre Bestrebungen nach Tätigsein, Selbstständigkeit, zunehmender Unabhängigkeit; wir fördern Initiative, Kreativität, Phantasie, Emotionalität, Vertrauen und Selbstvertrauen, die Fähigkeit zu kommunizieren und zu kooperieren, das Streben nach Autonomie und das Akzeptieren notwendiger Grenzen im Zusammenleben in einer Gruppe, das Erkennen von Folgen eigener Handlungen, das Akzeptieren von Bedürfnissen anderer und die Entwicklung von Verständnis für andere.

Die Eingewöhnung verläuft nach dem Berliner Modell in fünf Phasen (Zusammenfassung)
  1. Phase: Informationsphase
    Pädagogen/in und Eltern lernen sich kennen. Alle wichtigen Daten werden ausgetauscht (Allergien, Vorlieben, Grunddaten)
  2. Phase: Dreitägige Grundphase
    Ein Elternteil kommt mit dem Kind in die Kita für ein paar Stunden. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Der/Die Erzieher/in nimmt spielerisch ersten Kontakt zu dem Kind auf. Die Bezugsperson des Kindes bleibt in der Nähe und stellt den sicheren Hafen für das Kind. (noch kein Trennungsversuch).
  3. Phase: Erster Trennungsversuch
    Am 4 Tag verlässt die Bezugsperson nach kurzer Eingewöhnungszeit den Raum, bleibt aber in der Nähe. (Bezugsperson darf kein Blickkontakt zum Kind haben). Im nächsten wird geschaut, ob sich das Kind schnell und gut von dem/der Erzieher/in ablenken und beruhigen lässt oder es sich schlecht bis gar nicht beruhigen lässt.
    Wenn das Kind sich beruhigen lässt, kommen wir zur 4. Phase. Wenn das Kind sich gar nicht vom Erzieher/in beruhigen lassen, wird die Eingewöhnung verlängert. Drei weitere Tage verbleiben wir in der Grundphase und dann findet der nächste Trennungsversuch am siebten Tag statt.
  4. Phase: Stabilisierungsphase
    Die Trennungszeiten werden ausgedehnt. Der/Die Erzieher/in übernimmt im Beisein der Eltern schon die ersten Pflegerischen Tätigkeiten. Beispielsweise: Schlafversuche
  5. Phase: Schlussphase
    Die Bezugsperson (Elternteil) befindet sich nicht mehr in der Einrichtung (ist aber immer erreichbar) und das Kind wird nun sukzessiv in den Gruppenalltag integriert.
  6. Phase: Eingewöhnt
    Übergang ist gelungen, wenn Kinder sich in der Einrichtung wohlfühlen und dies zum Ausdruck bringen und sich (falls nötig) vom Bezugserzieher trösten lassen. Während der Eingewöhnung geht es nur um die Bedürfnisse Ihres Kindes.
Liebe Eltern,

es ist immer ein besonderer Moment, wenn Ihr Kind einen neuen Lebensabschnitt gehen darf. Für Ihr Kind ist es sehr spannend, es lernt neue Kinder kennen, ein neuer Tagesablauf gestaltet sich, auch zu Hause läuft es anders und Ihr Kind verhält sich mit neuen Eigenschaften.
Nicht jedes Kind konnte durch die Pandemie eine Krabbelgruppe oder Pekip-Gruppen oder sogar Babyschwimmen genießen und Erfahrungen sammeln. Sie hatten Ihr Kind auch durch die Lockdowns mehr für sich als Familie.
Das macht sich natürlich auch in der Eingewöhnung Ihres Kindes bemerkbar.
Die Eingewöhnung passiert durch ein Zusammenspiel von Elternteil und Bezugserzieher*in. Beide Parteien müssen Vertrauen zueinander gewinnen, Sie als Elternteil unheimlich viel. Sie geben uns Ihr Herzblut, Ihr Ein und Alles, Ihren allergrößten Schatz in unsere Hände. Da fällt das Loslassen manchmal verdammt schwer. Dafür haben wir größtes Verständnis. Nichts ist schwerer als Elternteil Ihr Kind in den neuen und aufregenden Lebensabschnitt zu begleiten und gleichzeitig loslassen zu müssen.
Nun kommt der Punkt, an dem wir für Ihr Kind eine reibungslose Eingewöhnung möchten. Damit die/der Bezugserzieher*in das Vertrauen Ihres Kindes gewinnen kann, benötigen wir Ihre Unterstützung. Sie dürfen sich zurücklehnen und Ihr Kind beobachten, beim Spiel, beim Essen und bei geschehenen Angeboten. Nur jetzt, während der Eingewöhnung haben Sie die beste Chance Ihr Kind in der Kita zu beobachten. Das Vertrauen baut sich immer mehr während der gesamten Eingewöhnungsphase zwischen Ihrem Kind und der/die Bezugserzieher*in auf.
Auch während der Trennungszeit ist es verdammt schwer für Sie. Sie müssen den Raum verlassen, auch wenn Tränchen über die Wange Ihres Kindes rollen. Da tut einem das Mama-Herz oder auch das Papa-Herz weh. Das darf es auch-dennoch dürfen Sie nicht zögern. Jeder Erzieher und jede Erzieherin ist für Ihr Kind da und tröstet es -damit es den Trennungsschmerz verarbeiten kann. Wenn der/die Bezugserzieher*in Ihr Kind nicht beruhigt bekommt, werden Sie gerufen, darauf dürfen Sie vertrauen. Sie werden auch über Kenntnis gesetzt wie es gelaufen ist.
Genau, dass ist das Zusammenspiel zwischen Ihnen als Elternteil und der/die Erzieher*in.

Um das Miteinander in unserem Hause so angenehm wie möglich zu gestalten und den Kindern eine vertraute und geschützte Atmosphäre bieten zu können, ist die Hausordnung für alle Besucher der Kindertagesstätte bindend.

Aufsichtspflicht

Die Fürsorge- und Aufsichtspflicht der Erzieher*innen beginnt mit der persönlichen Übergabe des Kindes an die Erzieher*in und endet mit der persönlichen Übergabe des Kindes an die Eltern, bzw. an deren Bevollmächtigten. Bei gemeinsamen Veranstaltungen in der Kita (Feste, Bastelnachmittage, etc.) oder außerhalb der Kita (Sommerfeste, Laternenumzug, etc.) bzw. beginnend mit der Anwesenheit der Eltern in der Einrichtung haben die Eltern die volle Aufsichtspflicht für ihr Kind. Die Aufsichtspflicht der Erzieher-(innen) endet hier.
Bitte übergeben Sie Ihr Kind grundsätzlich persönlich den Erziehern und melden Sie sich auch beim Abholen Ihres Kindes persönlich wieder bei den Erziehern ab.
Ist ein Kind nach Ablauf der Öffnungszeiten der Kita nicht abgeholt und liegt auch keine Information von Seiten der Eltern über den Grund der Verspätung vor, wird das Kind – gemäß den amtlichen Vorgaben – dem zuständigen Kinder- und Jugendnotdienst übergeben.
Nur Personen, die über eine Dauervollmacht in unseren Unterlagen bzw. über eine schriftliche Vollmacht zur Abholung verfügen, dürfen die Kinder abholen. Geschwisterkinder unter 14 Jahren sollten nicht zur Abholung eingesetzt werden.
Eltern müssen für die Mitarbeiter/innen der Kita während der Betreuungszeit ihres Kindes immer erreichbar sein.

Eingewöhnung

Vor Beginn der Eingewöhnung benötigt die Kita zum Kind ein ärztliches Attest (nicht älter als 7 Tage). Uns ist es sehr wichtig, dass Eltern sich die Zeit nehmen, die ihr Kind zur Eingewöhnung benötigt. Die Eingewöhnungsdauer ist von der Persönlichkeit des Kindes, seinem Alter und seinem Entwicklungsstand abhängig. In der Regel beträgt die Eingewöhnungsdauer ca. 2-3 Wochen (vgl. Berliner Eingewöhnungsmodel). Für Sie als Eltern gilt während der Eingewöhnung ihres Kindes die 3-G Corona-Regel

Umgangsformen

Wir streben in der Kita ein freundliches und aufgeschlossenes Miteinander an. Eine ebenso offene Atmosphäre wünschen wir uns zwischen den Eltern und unseren Erziehern*innen; sowie zwischen den Eltern und der Kitaleitung. Sollten Sie einmal Kritik üben, so wünschen wir, dass dies in einem angemessenen Umgangston geschieht. Beim wiederholten aggressiven Umgangston gegenüber den in der Kita anwesenden Personen bzw. Personal sehen wir uns gezwungen, der betreffenden Person für eine Zeitlang Hausverbot zu erteilen.
Es gehört nicht zum guten Ton der Eltern, andere Kinder zu ermahnen, zu schimpfen oder andere Eltern zum Verhalten deren Kinder anzusprechen. Die Regelung von Konflikten innerhalb der Kita gehört zum Aufgabenbereich der Erzieher*innen.
Wir beantworten gerne die Fragen zu der Entwicklung und Verhaltensweisen Ihrer Kinder. Informationen über andere Kinder gehören zum Datenschutz.
Nach vorheriger Terminabsprache steht die Kitaleitung oder ein*e Erzieher*in für Gespräche zur Verfügung. Dazu bitte den Aushang der Sprechzeiten auf der Tür der Kitaleitung beachten
Türgespräche sind nicht immer möglich. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Betreten der Einrichtung

Jede erwachsene Person, die die Kita betritt, desinfiziert sich bitte im Eingangsbereich die Hände (bitte sprechen Sie hierzu die Personen direkt an, bei denen Sie sehen, dass diese dies nicht beherzigen).
Bitte waschen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind bzw. Ihren Kindern gründlich deren Hände mit Seife bevor die Gruppenräume betreten werden.
Bitte achten Sie darauf, dass alle Türen und Tore geschlossen sind. Die Sicherheitsriegel an den Toren sowie der Tür-Code sind ausschließlich von Erwachsenen zu betätigen.
Beim Öffnen der Türen denken Sie daran, dass die Kinder möglicherweise hinter dieser Tür stehen oder sitzen. Öffnen Sie die Türen also entsprechend vorsichtig.
Kitafremde Personen dürfen die Einrichtung nur nach vorheriger Absprache mit der Leitung betreten.

Garderobe

Die Garderobe Ihres Kindes muss ordentlich sein, damit die Kinder ihre Fächer selbstständig verwalten können. In den Schränken müssen die von den Gruppenerziehern gewünschten Inhalte ausreichend vorhanden sein und regelmäßig aufgefüllt werden.
Plastiktüten und Medikamente (auch Homöopathische) dürfen nicht in den Fächern liegen. Bitte auch keine Lebensmittel dort liegen lassen.
Die Kinder sind in sicherer Kitakleidung in die Kita zu bringen, d.h. Kordeln und Schnüre sind zu entfernen, damit die Kinder sich nicht strangulieren können.
Aus den gleichen Gründen werden Ohrringe und Halsketten in der Kita ungern gesehen und nur auf eigene Gefahr zugelassen.
Folgende Sachen sind für das Kind notwendig: Wechselwäsche, Turnbekleidung, Schlafkleidung, Regensachen, Hausschuhe (dabei bitte auf Größenwechsel achten).
Wenn Ihr Kind an bestimmten Tagen die Einrichtung nicht besuchen soll bzw. kann, so geben Sie bitte rechtzeitig Bescheid; – entweder durch Absprache direkt mit den Erziehern-(innen), per E-Mail oder per Telefon.

Außengelände

Mitgebrachte Fahrzeuge dürfen während der Betreuungszeit in der Kita nicht benutzt werden.
Auf dem gesamten Kitagelände ist das Rauchen verboten.

Infektions-Schutzgesetz

Alle Eltern handeln nach dem ausgehändigten Merkblatt zum Infektions-Schutzgesetz. Medikamente werden von uns nicht verabreicht. Ansteckende Krankheiten müssen umgehend der Kitaleitung gemeldet werden.
Weiter bitten wir Sie, Ihrem Kind auch bei Erkrankungen geringerer Ansteckungsgefahr die Möglichkeit zu geben, sich zu Hause in Ruhe auskurieren zu können. Kinder mit Fieber müssen 24 Stunden lang fieberfrei sein, bevor sie die Kita wieder besuchen dürfen.
Kinder mit Durchfall und/oder Erbrechen dürfen erst nach vollständiger Genesung wieder in die Kita kommen. Treten Durchfall und/oder Erbrechen während der Betreuungszeit auf, muss das Kind zeitnah abgeholt werden. Dieses gilt auch bei Auftreten von Fieber, Hautausschlägen, verklebten Augen und natürlich bei Verletzungen unterschiedlichster Art.

Medikamente werden von uns nicht verabreicht; auch homöopathische Mittel nicht, da nicht abzuschätzen ist, ob allergische Reaktionen auftreten.

Unsere Magnetwände

Gruppenspezifische Informationen erhalten Sie durch die Magnetwände unmittelbar vor den Gruppenräumen Ihres Kindes. Bedeutsame Anliegen teilen wir Ihnen auch per Mail oder per Handzettel mit. Es ist aber unerlässlich, dass Sie sich über Aktuelles an den Magnetwänden informieren.

Haftung

Aus Sicherheitsgründen dürfen Gegenstände, die Kinder gefährden können, nicht mitgebracht werden. Für mitgebrachte Gegenstände, wie Roller, Fahrräder, Schlitten, Kinderwagen, Spielzeug, Schmuck, Geld usw. übernehmen der Träger und auch die Einrichtung keine Haftung.

Hausrecht

Die Leitung der Kindertagesstätte trägt die Gesamtverantwortung für den täglichen Ablauf in der Einrichtung und übt somit auch das Hausrecht im Auftrag der Geschäftsführung aus. Die Besichtigung der Kita ist nur nach Anmeldung bei der Leitung und in deren Begleitung bzw. der einer/s Mitarbeiters/Mitarbeiterin gestattet.

Das Fotografieren und/oder das Filmen auf dem Gelände der Kindertagesstätte ist nicht gestattet und obliegt ausschließlich den Mitarbeitern/innen der Kita.

  • Bitte melden Sie das Fernbleiben Ihres Kindes beispielsweise durch Erkrankung telefonisch oder per Mail bis 08:30 Uhr, damit bei der Zubereitung der Mittagsgerichte ressourcenorientiert gearbeitet werden kann.
  • Wir empfehlen aus pädagogischen Gründen, Ihre Kinder bis 09:00 Uhr in die Kita zu bringen, um einen optimalen Start in den Kitaalltag zu ermöglichen.
  • Beschriften Sie bitte alle Kleidungsstücke Ihres Kindes, um Verwechslungen auszuschließen. Achten Sie bitte ebenfalls regelmäßig darauf, dass Ihr Kind ausreichend Wechselwäsche zur Verfügung hat.
  • Das Personal behält sich vor, Ketten, Armbänder, Kordeln, Schals und sonstige Dinge mit Strangulationsgefahr abzunehmen, auch wenn das die Beschädigung dessen bedeutet.
  • Die Leitung des Hauses steht Ihnen gerne für Gespräche unterschiedlichster Anliegen zur Verfügung, bittet aber bei zeitintensiven Anliegen, um eine vorherige Terminabsprache.
Corona Richtlinien

Abstandsregeln In jeder Phase der Pandemie gelten die Basismaßnahmen zur Infektionsordnung. Hierzu zählt die Einhaltung der Abstandsregeln zwischen Eltern und Personal. Eltern müssen im direkten Kontakt eine medizinische Gesichtsmaske tragen, soweit Sie von dieser Pflicht nicht ausgenommen sind.
Erkrankungen / Symptome Bei Symptomen einer Atemwegserkrankung, u.a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit/Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen, Geruchs- sowie Geschmacksstörung zu Hause bleiben (gilt für Eltern und Kinder).
Personen auch mit leichten Atemwegsinfekten ohne Fieber (Schnupfen, Husten) sollten die Einrichtung nicht betreten (gilt für Kinder und Eltern).
Bei Kindern mit leichter Symptomatik sind anlassbezogene Testungen durch die Eltern oder andere Teststellen zur Teilnahme am Betreuungsbetrieb möglich.
Beobachtung des Gesundheitszustandes der Kinder, um rechtzeitig Krankheitssymptome zu bemerken. Entwickeln Kinder im Laufe des Tages Krankheitssymptome, werden diese von anderen Kindern getrennt und Sie Eltern zur zeitnahen Abholung aufgefordert.

Persönlicher Hygiene Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände bei Eintritt in die Kita. Der Spender steht im Eingangsbereich der Kita. Jedes Kind wird nur von einem Elternteil oder einem Abholberechtigten abgeholt. Die Begleitung muss außerhalb der Kita warten.

Kontaktverfolgung Um uns die Kontaktverfolgung zu erleichtern, bitten wir Sie Eltern sich über die Luca-App einzuloggen. Der QR-Code hängt an der Eingangstür aus.